9. September 2011

Schelm (Bäderland) ignoriert Bürger- und Bezirksversammlungswillen

Durch einen Antrag der Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksversammlung
Hamburg-Nord war der Bezirksamtsleiter
in der gestrigen Bezirksversammlung aufgefordert, einen
Sachstandsbericht zum Gutachterverfahren zum Freibad
Ohlsdorf abzugeben. Dabei kam heraus, dass der Geschäftsführer
von Bäderland Hamburg GmbH Klauspeter Schelm sich jeglicher Zusammenarbeit verweigert. Das entsetzte alle Fraktionen.
DIE LINKE hatte Ende letztes Jahres einen Antrag eingebracht,
demnach 50.000 € für die Erstellung eines zukunftsfähigen
Nutzungskonzepts auf Grundlage des Bürgerentscheides
zur Verfügung gestellt werden. Dem hatten
alle Fraktionen zugestimmt. Am Runden Tisch hatten zuvor
drei Mitarbeiter von Bäderland erklärt, sie würden
selbstverständlich ein solches Nutzungskonzept in ihrer
Planung für die Zukunft des Standortes Ohlsdorf einbeziehen.
Doch weit gefehlt. Wie sich jetzt rausstellt, „fällt der
‚Schelm’ seinen eigenen Mitarbeitern in de Rücken“, wie
Peter Heim, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der
Fraktion DIE LINKE. HH-Nord, feststellt.
„Dass ein Geschäftsführer eines städtischen Unternehmens
einen demokratisch herbeigeführten Bürgerentscheid und
einen Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
ignoriert, weil er offensichtlich persönlich beleidigt
ist, ist nicht tragbar. Herr Schelm gehört als GeschaÅNftsführer
von Bäderland abgesetzt“, stellt Rachid
Messaoudi, Sprecher im zuständigen Regionalausschuss,
klar und fordert, dass sich die Politik dafür einsetzt.